Kunstbetrieb 4-stündige Langzeitperformance anlässlich des SPARDA Palastrauschens im Düsseldorfer Museum Kunstpalast 
für Live-Elektronik, Midi-Controller und Bekleidung als Museumswärterin
UA am 22.10.2020

Der Kunstpalast wird akustisch auf links gedreht. Verborgene Geräusche der technischen Infrastruktur des Museums erklingen für einen Abend im Ausstellungsraum. Für das Projekt Kunstbetrieb sammelte Klangkünstlerin und Architektin Nathalie Brum Tonaufnahmen jenseits des öffentlich zugänglichen Bereichs des Museums in den Lüftungs- und Kältezentralen sowie im Triebwerksraum des Lastenaufzuges. Die daraus von ihr entwickelte Langzeitkomposition verwandelt ‚akustischen Abfall‘ in musikalisch immanente Klänge und lässt die Grenze zwischen Kunst und Infrastruktur verwischen. Ausgangspunkt für diese Arbeit sind sowohl ihre Erfahrungen als Ausführungsplanerin für öffentliche Bauten als auch ein studentischer Nebenjob als Wärterin im LudwigForum Aachen.

Komposition für Live-Elektronik
Performance: Nathalie Brum
Organisation: Verena Daub, Miriam von Gehren, Vincent Stange
Technik: Bastian Erhardt, Jan Knoblauch
© Anne Orthen
© Anne Orthen
© Anne Orthen
© Anne Orthen
© Anne Orthen
© Anne Orthen
© Anne Orthen
© Anne Orthen
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