Eugene Kang in St. Albertus Magnus Düsseldorf © Nathalie Brum
Eugene Kang in St. Albertus Magnus Düsseldorf © Nathalie Brum
Marcel Schwarz in St. Peter Düsseldorf © Nathalie Brum
Marcel Schwarz in St. Peter Düsseldorf © Nathalie Brum
Danielle Muñoz Barragán in St. Antonius Düsseldorf © Nathalie Brum
Danielle Muñoz Barragán in St. Antonius Düsseldorf © Nathalie Brum
³ Nachverdichtung für drei Organist*innen, drei Orgel und drei Kirchen 
UA 2021 im Rahmen des IDO Internationales Düsseldorfer Orgelfestival
Dauer: 15''


Nachverdichtung [UA 2021] von Nathalie Brum
Komposition für die Konzertinstallation Orgel³ 

Einzelne perkussive Punkte verdichten sich graduell zu einer polyphonen Fläche.
Inspiriert wurde Nathalie Brum für diese Komposition vom Glockengeläut im öffentlichen Raum. Jede Glocke hat auf Grund von Material, Form und Größe eine eigene Schwingperiode und einen festen Schlagton. Nachverdichtung wird von den drei Organist*innen in einem jeweils individuellen Tempo gespielt. Die Tonalität des Stücks basiert auf den Schlagtönen der jeweiligen Kirchenglocken von St. Peter, St. Antonius und St. Albertus Magnus. In welcher Geschwindigkeit verläuft die Zeit? Besteht die Zeit aus punktuellen Momenten oder aus graduellen Prozessen? Die Komposition lädt zu einem Innehalten ein.


Orgel³ [UA 2021]  von Nathalie Brum, Phillip Schulze und Vincent Stange
Konzertinstallation im Auftrag des IDO Festival Düsseldorf 2021

Kirchenorgeln werden in der Regel für den jeweiligen Kirchenraum konzipiert, kons- truiert und im Hinblick auf Klang, Raumgeometrie, Historie und Ästhetik eingebaut. Die Komponist*innen Nathalie Brum, Vincent Stange und Phillip Schulze haben zusammen für das IDO Festival ein ortsübergreifendes Instrument entwickelt, mit dem sie versuchen herauszufinden, was passiert, wenn Orgelklänge der einen Kirche in den anderen mit-erklingen und umgekehrt:
Die Orgeln der Kirchen St. Peter, St. Albertus Magnus und St. Antonius bilden unter Einsatz von multiplen akustischen Live-Übertragungen zusammen eine klangliche Apparatur, die Räume sind dessen Resonanzkörper, Reflektoren und Filter. Für dieses transarchitekturale Instrument wurden drei unabhängige Kompo- sitionen von den Komponist*innen entwickelt, die in einem stündlichen Zyklus von 15-19 Uhr von den Organist*innen Daniel(le) Muñoz Barragán, Eugene Kang und Marcel Schwarz wiederholt realisiert werden. Die Besucher*innen können sich
frei in den drei Kirchenräumen bewegen und die Musik wie auch die akustischen Gegebenheiten der Kirchen uneingeschränkt und autonom entdecken.


Komposition: 
Nachverdichtung [UA 2021] von Nathalie Brum
Too Simple – for three Church Organs & three Audio Streams [UA 2021] von Phillip Schulze für Alvin Lucier
Trio für Orgel [UA 2021] von Vincent Stange

Spielorte
St. Antonius, Barbarossaplatz [Düsseldorf Oberkassel]
St. Peter, St. Peter, Kirchplatz 2a [Düsseldorf Unterbilk]
St. Albertus Magnus, Kaiserswerther Straße 211 [Düsseldorf Golzheim]

Performer*innen:
Daniel(le) Muñoz Barragán || St. Antonius Eugene Kang || St. Albertus Magnus Marcel Schwarz || St. Peter

Live-Audio-Stream: 
Harald Braun [technische Leitung, BBT Media Rent] Felix Hecker [Tonmischung, Audio-Streaming]
Nils Schröder [Tonmischung, Audio-Streaming] Thorsten Runge [Tonmischung, Audio-Streaming]

Dokumentation
Nathalie Brum, Phillip Schulze, Vincent Stange

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